2.3.Tonzahlen, Töne
 
 
 
 

Jedem Ton der Naturtonreihe ist, seiner Stellung in der Reihe entsprechend, eine Tonzahl zugeordnet; die Reihe der Tonzahlen beginnt mit dem Grundton = 1. Dies hat gegenüber der sog. Obertonreihe, die mit dem 1. Oberton beginnt, den Vorteil, daß sich mit der Naturtonreihe rechnerisch gut umgehen läßt.

  • Der Grundton und seine Oktavierungen entsprechen der Zahl
    2n, wobei n = Oktavzahl 0,1,2,3....
  • Die Verdoppelung einer Tonzahl kommt der Oktavierung
    des Tones gleich

  • Mit jeder ungeraden Zahl tritt ein neuer Naturton der Reihe hinzu

  • Die Frequenz jedes einzelnen Tones der Naturtonreihe ist
    das seiner Tonzahl entsprechende Vielfache der Frequenz des Grundtons.
    (z.B.: f13 = 13 x f0 ; für f0 = 32 Hz ist die Frequenz des 13.Naturtons 13x32 = 416 Hz)

Ekmelische Töne

Ekmelische Töne sind solche, die mit ihrer Tonhöhe nicht in das gewohnte Tonsystem mit seiner gleichmäßig temperierten Stimmung hineinpassen (ek melos = außerhalb des Melos). Innerhalb der Reihe der ersten 16 Naturtöne sind dies
die Naturseptim (Tonzahl 7 und 14)
der 11.Naturton ("Alphorn-Fa", Tonzahl 11)
und der 13.Naturton (Tonzahl 13)
Auch die Terz und die um eine Quint höhere große Septim weichen von der temperierten Stimmung ab. Die Naturterz (Tonzahl 5 und 10) und die große Septim (Tonzahl 15) sind eine Spur tiefer (ca.14 Cent) als die entsprechenden temperierten Töne - und entsprechend schöner und reiner.


 

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