5.1.4. Akustische Phänomene
 
 
 
 

Akustische Phänomene wie die Kombinationstöne (Summations- und Differenztöne) können in die Akkordbildung mit einbezogen werden.

Ein Intervall a/b, rein intoniert, ruft folgende Kombinationstöne hervor:

Summationston S1: a + b
Summationstöne S2 und S3: a + 2b, 2a + b
Differenzton 1.Ordnung: D11: a - b
Differenzton 2.Ordnung: D21: 2b - a

Dabei darf nicht übersehen werden, daß diese Töne, sofern notiert, ihrerseits wieder neue Kombinationstöne hervorrufen.

Beispiel : Für a = 11 und b = 8 sind folgende Kombinationstöne zu erwarten:
S1 = 19, S2 = 27, S3 = 30, D11 = 3, D21= 5;

Bei einer Folge von Intervallen mit gleichen Tonzahl-Abständen ( Kettenbildung) nehmen die Kombinationstöne bestimmte, gleichmäßige Gestaltung an; man spricht hier - analog zur elektronischen Musik - von Seitenbändern (oberes und unteres Seitenband).


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